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4. Etappe:

Obermühlbach - Gotteszell

Europäischer Fernwanderweg

Mark_3

Anstrengende aber sehr schöne Bergwanderung mit einem langen, steilen Aufstieg (680 Höhenmeter)
durch Mischwälder, Hangwiesen und idyllische Berghöfe hinauf zum Hirschenstein. Atemberaubend schöne
Aussichten. Wanderung entlang des Höhenrückens durch Bergmischwälder über den Rauhen Kulm und den Vogelsang
(hier noch ein Aufstieg von 200 m). Leichter, nicht zu steiler Abstieg nach Gotteszell (480m).
Insgesamt überwiegend auf Wanderpfaden und –steigen, wenig Asphaltstraßen.

Ausgangspunkt/
Zwischenstationen/
Etappenziel

h

km

NN

G / P

Wanderzeit

Entfernung

Höhenlage

Einkehr / Rast

Obermühlbach

 

 

417

G1

Hintersollach

0:30

1,7

480

G2

Oberlindberg

0:30

2,1

630

 

Grandsberg

1:00

1,8

830

G3

Hirschenstein

1:30

3,1

1095

R1-3

Rauher Kulm

0:45

2,9

1050

 

Kalteck

0:45

2,8

750

G4

Regensburger  Stein (Vogelsang)

1:00

2,5

950

R4

Gotteszell

1:15

5,4

565

G5-6

Gesamtstrecke

7:15

22,3

 

 

Wandern ohne Gepäck wird nicht angeboten

Einkehr/Rast/Übernachtung

G1 Gasthof Schötz, Obermühlbach, Dorfstraße 14, Tel. 0175/1638755
G2 Gasthaus Steininger, Hintersollach, Tel. 09962/707, Mittwoch Ruhetag
G3 Berggasthof Menauer, Grandsberg, Tel. 09962/632, kein Ruhetag
G4 Berghotel  Kalteck, Tel. 09905/8326 Fax: 263
G5 Gasthaus „Hackerbräu“, Schulstr. 2, Gotteszell, Tel. 09929/1337, Fax. 1438, Do., Ruhetag
G6 Gasthaus „Klosterkeller“, Klosterring 31, Gotteszell, Tel. 09929/1562, Fax. 1562
R1 Tisch und Bänke unter mächtigem Bergahorn-Blätterdach bei Brunnen und Forsthaus ca. 500 m       oberhalb Grandsberg
R2 Schutzhütte mit Rastmöglichkeit bei Wegspinne „Schuhfleck“ zw. Grandsberg und Hirschenstein
R3 Picknicktisch auf dem Hirschenstein
R4 Schutzhütte beim Krakelbrunnen zwischen Kalteck und Vogelsang

Service

Einkaufen

* Lebensmittelladen in Gotteszell (auch am Bahnhof)

Regionale Produkte

Bahnhof und Bushaltestellen

Bahnhof:

* Gotteszell: Waldbahn Bayerisch Eisenstein – Plattling

Bushaltestellen:

* Obermühlbach:  Linie 14 Neukirchen-Bogen-Straubing
* Hintersollach: RBO Linie 8748 
* Linie 15 Straubing-Bogen-Schwarzach-St-Englmar-Viechtach,
* Linie 14    Neukirchen-Bogen-Straubing
* Kalteck: Linie Lindenau-Achslach-Leithen-Deggendorf

Telefon/Briefkasten

* Obermühlbach
* Kalteck
* Gotteszell

Wissenswertes/Sehenswürdigkeiten

* Gotteszell (568 m), 1100 Einw., Auskunft: Gemeindeverwaltung, Tel. 09929/902000, Fax. 1346. Sehenswert die ehemalige
   Zisterzienserklosterkirche St. Anna. Das Kloster wurde 1286 gegründet und 1339 die dreischiffige Basilika erbaut. 1729
   barockisiert durch die Brüder Asam. (Text aus Begleitheft des BWV)

4. Etappe: Obermühlbach - Gotteszell

Am Ortsausgang von Obermühlbach überquert der E8 den Bogenbach und steigt hinter dem Thannerhof scharf links den Talrand
hinauf. Anfangs auf Schotterweg, später über schöne Wiesenpfade erreicht man Hintersollach.

Nach Überquerung der Straße Schwarzach – St.Englmar geht die Wanderung auf steilem Waldweg weiter aufwärts auf die
„Hochstraß“, die sich durch die Bergwiesen und idyllische alte Höfe von Oberlindberg aufwärts schraubt. Hinter dem obersten
alten Berghof, von dem sich noch einmal ein herrlicher Blick über die Donauebene bietet, führt ein höhengleicher Waldweg auf
die Straße nach Grandsberg, von wo man an klaren Tagen eine Fernsicht bis zu den Alpen genießen kann. Ein Ausflugsgasthof
mit Aussichtsterrasse lädt zur Rast ein.

Über die Schwarzacher Forststraße geht es nun durch prächtige Wälder sanfter bergan. Bald erreicht man den Schuhfleck
(Wegspinne), von wo ein steiniger Pfad hinaufsteigt zum Gipfel des Hirschenstein (1092 m). Von dem Aussichtsturm hat man eine
atemberaubend schöne Aussicht über das Waldmeer hinunter ins Donautal. Gen Osten ist der Hauptkamm des Bayerwalds mit den
Gipfeln des Lusen, Rachel, Falkenstein und Arber zu erkennen. Vor sich erblickt man den weiteren Weg über den bewaldeten
Berggrat von Rauhem Kulm und Vogelsang. Am Hirschenstein treffen der von Richtung St. Englmar kommende „Main-Donau-Weg“ und
E8 zusammen. Beide Wege sind bis Passau identisch.

Vom Hirschenstein geht die Wanderung den bewaldeten Kamm entlang, vorbei an imposanten Felsformationen. Die Gipfel von
Klausenstein (1048) und Rauher Kulm (1050) kann man auf markierten Pfaden in wenigen Minuten ersteigen (schöne Aussicht).
Dann steigt man über eine bequeme Forststraße hinab nach Kalteck,
wo sich die Möglichkeit zur Einkehr und Stärkung vor dem nächsten Aufstieg bietet.

Zum Vogelsang muss man nun ein kurzes Stück der Achslacher Straße folgen, bis ein Forstweg in den Wald abzweigt und bald darauf
auf steilem Waldpfad durch herrliche Wälder mit mächtigen Bäumen vorbei am „Krakel-Brunnen“ hinauf zum Regensburger Stein
(Aussichtspunkt: Blick ins Donautal, auf Bogenberg und Deggendorf) steigt. Von hier geht es entlang alter Ziehbahnen
(Abstecher in 10 Minuten  zum Klosterstein - 1022 m Gipfelkreuz / leider zuwachsende Aussicht) mit angenehm gleichmäßigem Gefälle
zügig die bewaldete Bergflanke hinab.

Bald tritt man aus dem Wald und überblickt das Gotteszeller Tal mit der Grenzkammkette im Hintergrund. Nach der Ortsdurchquerung
von Weihmannsried führt der E8 über Wiesen und Felder direkt hinunter zum Bahnhof Gotteszell. Wer den sehenswerten Ortskern des
alten Klosterortes (Cella Die = lat. Zelle Gottes) besichtigen möchte, bleibt hinter Weihmannsried auf der Straße nach Gotteszell.

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